selbst aufmuntern

Lösung für schlechte Tage – so munterst du dich einfach selbst auf

Ich wette du kennst diese Tage, an denen dir nichts gelingt und wenn es dir dann sowieso schon schlecht geht, kommt auch noch Kritik vom Chef.

Die Lust dann einfach alles hinzuwerfen und sich die Decke über den Kopf zu ziehen, ist riesig! Glaub mir ich kenne das. Leider funktioniert unser Leben so nicht. Leider können wir meistens nicht einfach so mal kurz aussteigen und in 2 Jahren wieder mitmachen.

Wir alle haben Verpflichtungen, denen wir meistens nicht von einer Sekunde auf die andere entkommen können.

Umso wichtiger ist es da, dich selbst wieder vom Boden aufzusammeln, wieder zusammenzusetzen und weiter zu machen. So schwer das klingen mag. Es muss nicht von einem Moment auf den anderen sein, aber solange du dich in kleinen Schritten vorwärts bewegst und nicht am Boden liegen bleibst, ist alles gut.

Wie kannst du dich denn nun selbst aufmuntern?

Ich finde das wichtigste ist, dass du dir bewusst machst, dass nicht dein gesamtes Leben sch**** ist, sondern dass es gerade einfach eine bestimmte Situation, ein Moment oder ein Tag ist. Es gab davor viele tolle und glückliche Momente und die wird es auch wieder geben.

Wenn du dir das bewusst machst, sieht die ganze Situation schon nicht mehr ganz so aussichtlos aus. Mir hilft auch, mich damit auseinanderzusetzen, ob es wirklich gerade sinnvoll ist, dass mich die Situation so runterzieht.

Bei vielen Situationen ist es das nicht. Zum Beispiel habe ich vor einigen Tagen verschlafen und war 1h zu spät im Büro. Klar habe ich mich wahnsinnig geärgert, aber wofür? Um es zu ändern war es zu spät, also hab ich kurz angerufen, Bescheid gegeben und war innerhalb von 10min aus dem Haus. Bei der Arbeit habe ich mich entschuldigt und damit war das Thema erledigt. Es war stressig, aber der Tag wurde danach besser, also alles gut!

Natürlich geht das bei Dingen, die einen richtig traurig oder wütend machen nicht so einfach. Eine Trennung ist nun mal nicht an einem Tag abgehakt. Dahinter steckt ein langer Prozess, damit es dir wieder gut geht und du damit leben kannst.

Dieser Beitrag soll dir ja zeigen, wie du dich direkt aufheitern kannst und eine Situation verbesserst, daher bezieht er sich eher auf alltägliche Situationen, wie die verpasste Bahn, der Freund, der sich wieder nicht gemeldet hat oder das, was bei der Arbeit heute nicht geklappt hat.

Ich finde, man denkt häufig, dass es bei allen andern besser läuft, dass die keine schlechten Tage haben – aber glaub mir. Jeder hat diese Tage, an denen einfach alles daneben geht und meistens wird es umso schlimmer, wenn man beginnt seinen Tag als Pechtag zu bezeichnet – Stichwort: Self fulfilling prophecy.

Schaut doch dazu mal bei Denise rein, sie zeigt dir, wie du das Gefühl, nie etwas richtig machen zu können loswirst.

Wenn es dir schlecht geht, versuch dich auf die guten Sachen zu konzentrieren, versuch zu lachen, so schwer es dir fällt. Versuch, dich an glückliche Momente zu erinnern und versuch dich in eine Gruppe lachender Menschen zu stellen. Meistens steckt doch das Lachen von anderen Menschen an.

Wenn es dir schlecht geht, helfen konkret vor allem Dinge, die dir gut tun, insbesondere, wenn sie auch noch Endorphine ausschütten.

An der Spitze der Endorphinausschütter steht tatsächlich Sex. Aber auch „normaler“ Sport, wie z.B. Joggen schüttet viele der Glückshormone aus und macht dich so glücklicher. Mir persönlich hilft auch eine Yogastunde sehr gut, wenn es mir nicht so gut geht, da ich meinen Kopf da für 90min einfach ausschalten kann.

Ich will dich jetzt nicht animieren, die gesamte Schokoladenabteilung leer zu kaufen – aber Schokolade führt tatsächlich zu einer erhöhten Endorphinausschüttung und macht dich dadurch glücklicher.

Dich entspannt ein Bad und es tut dir gut? Dann mach es.

Um dich selbst aufzumuntern, kommen alle Dinge in Frage, die dir guttun und dich ablenken.

Was bei mir ebenfalls super funktioniert ist meine Fotowand. Ich habe eine Wand voller Fotos von glücklichen Momenten, Freunden und tollen Erfahrungen. Wenn es mir nicht so gut geht, ist das der beste Weg zu sehen, wie glücklich ich in anderen Momenten war, dass diese wiederkommen werden und vor allem muntert es mich auf, zu sehen, wie viele tolle Menschen ich in meinem Leben habe.

Wenn es ganz alleine nicht klappt, dann tu dich doch mit Freunden zusammen. Es tut gut, sich mal so richtig zusammen auszukotzen und noch besser, danach ein paar liebe Worte zu hören.

Der Vorteil an deinen Freunden ist, dass sie in die Situation, weswegen es dir schlecht geht, meistens nicht verwickelt sind, das bedeutet, sie können es von etwas weiter weg betrachten. Egal wie schlimm dir selbst alles vorkommt, deine Freunde können es nüchterner betrachten und dir zeigen, dass vielleicht doch nicht alles so aussichtslos ist, wie es dir erscheint.

Ich werde jetzt auch erstmal bei ein paar Freunden vorbeigehen, denn zum Thema Bad Day ist mir heute natürlich was passiert: Mein Geldbeutel – weg!
Alles durchsucht, dann der Gedanke, dass er im Auto sein muss – das Problem mein Auto steht immer 1,5km weg, da ich in der Innenstadt wohne und Parkplätze sowieso Mangelware sind.

Als ich endlich am Auto angekommen war, habe ich geschaut – nichts! Ich quasi schon Tränen in den Augen und fast auf dem Rückweg, als mir einfiel, dass man ja mal den Sitz nach vorne klappen könnte und tadaaaaaaa: Da war er! Mein geliebter blau geblümter Geldbeutel.

Also wie du siehst: Alles wird wieder gut!

Ich wünsche dir noch ein schönes Restwochenende und

Signatur Blog Klein

 

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6 Comments

  • Denise
    8. Dezember 2015 at 22:23

    Hallo Monya,
    ja die Kunst sich selbst aufzumuntern zu können ist Gold wert! Wie oft habe ich mich in der Vergangenheit schon schlecht gemacht, weil ich schlecht drauf war, ja total blöd, aber ich habs getan…Viel besser ist es natürlich das Schlechtdrauf-Sein oder den „Pechtag“ mal zu akzeptieren und sich bewusst zu machen, dass ja nicht jeder Tag so ist und wir uns vielleicht einige Zeit wie der bemitleidenste Mensch auf der Welt fühlen dürfen, aber nicht daran festhalten und es gar unnötig die nächsten Tage noch mitschleifen. Sondern einfach das Beste daraus machen und wenn möglich sich was Gutes gönnen, vielleicht passiert ja grad Dieses oder Jenes damit wir bewusster auf uns schauen und gucken was uns wichtig ist und uns gut tut.
    Lieben Dank dass du bei dem Thema auf mich verlinkt hast 😉
    Viele liebe Grüße
    Denise

    • Monya
      Monya
      12. Dezember 2015 at 12:49

      Liebe Denise,
      danke fürs Reinschauen – hab dich gerne verlinkt, ich fand das ganz passend 🙂
      Ich sehe das auch so wie du, sobald man nur noch im Selbstmitleid versinkt, hat der Tag gar nicht die Chance besser zu werden – wenn man versucht es positiver zu sehen und die Augen nach den schönen Dingen offen hält, passieren vielleicht auch ganz tolle und unerwartete Dinge.

      Ich wünsch dir ein tolles Adventswochenende,
      Monya

  • Ronja
    12. Dezember 2015 at 3:25

    Hey Monya,

    schöner Artikel! =)

    Ich finde es ist super wichtig, auf dein Stichwort „Self fulfilling prophecy“ immer ein Auge zu haben! Genau so wie das Gesetz der Anziehung. Wenn du Gutes tust und erwartest, wird auch Gutes kommen. Wenn du Schlechtes denkst, passiert Mist.

    Wie gut, dass du deinen Geldbeutel wieder gefunden hast! 🙂

    Lieben Gruß!

    • Monya
      Monya
      12. Dezember 2015 at 12:51

      Hi Ronja,
      schön, dass du da bist 🙂
      Oh das Gesetz der Anziehung klingt gut! So habe ich das noch gar nicht betrachtet.
      Ich denke, dass unsere Denkweise sich extrem auf unser handeln auswirkt. Z.B. wenn man immer denkt, dass das Schlechte passiert, ist man viel vorsichtiger und verpasst vielleicht eine wirklich tolle Option.

      Hab ein tolles Adventswochenende 🙂
      Monya

      P.S.: Glaub mir, als ich den Geldbeutel wieder in den Händen hatte, ich hätte vor Freude weinen können 😀

  • Sven - my-Lifedesign.de
    12. Dezember 2015 at 14:32

    Hallo Ronja,
    ganz wichtig finde ich auch, dass man sich nicht so sehr hineinsteigert. Wenn du einen schlechten Tag hast, und dir dann Gedanken darüber machst, warum, wieso…etc, dann wird es alles noch viel schlimmer.
    Richtig gut hilft bei mir, einfach den Moment zuzulassen und wie eine Wolke vorbeiziehen zu lassen. (Meditation)
    LG
    Sven

    • Monya
      Monya
      16. Dezember 2015 at 20:25

      Hallo Sven,
      danke für deinen Kommentar 🙂
      Ich denke du hast du echt recht – wenn man sich in etwas hineinsteigert, bemisst man der ganzen Sache doch mehr Wichtigkeit zu, als sie vielleicht tatsächlich wert ist.

      Hast du Tipps zur Meditation?

      Liebe Grüße,
      Monya

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