So machst du deine Reise einmalig

4 Tipps, um deine Reise einmalig zu machen

Bei mir geht es in 1 Woche auf meine Open-End Reise nach Thailand und oft habe ich mich gefragt, was mir für diese Reise wichtig ist. Was ich tun möchte und worauf mein Fokus liegen soll.

Kennst du das Gefühl, dass du am liebsten alles auf einmal machen möchtest?

Wovon hängt deine Entscheidung für die Reise ab:

Was dir wichtig ist, hängt natürlich hauptsächlich von deinem Budget und von der Dauer deiner Reise ab. Beides entscheidet darüber, wie schnell und wie teuer du unterwegs sein kannst.

4 Möglichkeiten für deine Reise sind:

  1. Du kannst einfach Reisen und die Zeit genießen
  2. Du kannst den Menschen etwas zurückgeben indem du dich mit den Locals austauschst und/oder einen Beitrag durch Freiwilligenarbeit leistest
  3. Work and Travel
  4. Dein eigenes ortsunabhängiges Business aufbauen

Variable Reisebudget:

Hast du dir genügend zusammengespart, wird dein Fokus eher auf Reisen und Zeit genießen liegen. Ist dein Budget jedoch knapper, musst du einen klaren Überblick über deine Finanzen haben, was sich auch in deiner Art zu Reisen niederschlägt.

Bei einem geringeren Budget wirst du sicherlich schon über Work and Travel nachgedacht haben, um dein Reisebudget wieder aufzustocken. Work and Travel Möglichkeiten kannst du am besten vor Ort erfragen. Beispielsweise bei Hostels, Restaurants bzw. Cafés. Eventuell kannst du bei Lokationen, die eine Webseite besitzen schon im Vorfeld nachfragen. Häufig können die Betreiber aber so weit im Voraus nicht abschätzen, ob sie noch jemanden benötigen oder nicht.

Eine weitere Option ist Freiwilligenarbeit, die dir meistens ermöglicht mit etwas Arbeitsaufwand für Kost und Logie bei Einheimischen zu leben. So verdienst du zwar kein Geld, kannst dir aber Ausgaben sparen, da du nur noch Geld für Sonderausgaben (Ausflüge, extra Essen, Fahrten, usw.) benötigst. Das Schöne daran ist, dass du sehr leicht mit den Einheimischen in Kontakt kommst, da du ja bei Ihnen wohnst. Außerdem sind tolle Projekte dabei, die deinen Horizont erweitern und dich auch dein Leben schätzen lassen. Bei Freiwilligenprojekten ist eigentlich alles dabei: Babysitten, Gärtnern auf Ökofarmen, Aufbau von Dörfern, Aufbau von Hostels, Englisch unterrichten für Kinder, Pflege von Bedürftigen, Housesitting, Tiersitting, usw.

Die Liste geht endlos so weiter. Vom Baumhausprojekt, über die Großfamilie und Ökofarm, bis hin zur Elefanten-Auffangstation ist alles dabei.

Warum es sich auch trotz genug Geld lohnt:

Selbst wenn du dir genug Geld für deine Reise zur Seite gelegt hast, finde ich Freiwilligenarbeit eine tolle Möglichkeit mal etwas komplett anderes kennenzulernen und die Menschen deren Land du besuchst zu treffen und ihnen etwas zurückzugeben. Sie freuen sich unheimlich, wenn sie dir etwas von Ihrer Kultur zeigen können.

Hier habe ich dir bereits 2 Möglichkeiten vorgestellt, wie du kostenlos Freiwilligenarbeit leisten kannst.

Ein ortsunabhängiges Business aufbauen habe ich hauptsächlich hinzugefügt, da es mein Ziel ist, von überall arbeiten können. Mit deinem Budget hat es relativ wenig zu tun, da du anfangs nicht auf das große Geld setzen kannst. Ein Business bzw. auch eine Freelancer-Tätigkeit läuft langsam an. Das heißt, es ist eher ein Zuverdienst am Anfang und kann dich somit finanziell etwas entlasten, aber dir nicht von Tag 1 die Reise finanzieren.

Variable Reisedauer:

Vor allem wenn du nur kurz unterwegs bist bzw. deinen Jahresurlaub machst, hat das Thema Zeit eine ganz andere Bedeutung für dich, als für einen Langzeitreisenden. Daher habe ich die folgenden Punkte in mögliche Reisedauern gegliedert.

Bis 4 Wochen:

Du hast nun mal nur begrenzt Zeit und glaub mir, ich verstehe, was es heißt, wenn man aus seinen wenigen Urlaubstagen das Maximale an Erlebnissen, Abenteuer und auch Entspannung herausholen möchte.

Es ist absolut klar, dass das Ziel deiner Reise ist, die Zeit voll zu genießen, etwas zu erleben und neue Kraft zu tanken. Bei einer kurzen Reisedauer, wenn jeder Tag zählt, bieten sich Freiwilligenprojekte eher weniger an, da die Hosts doch meistens nach Helfen suchen, die länger bleiben können. Eine gute Möglichkeit trotzdem mit Einheimischen des jeweiligen Landes in Kontakt zu kommen, sind beispielsweise lokale Kochkurse. So lernst du die Kultur des Landes kennen, kannst dich mit den einheimischen Veranstaltern austauschen und nimmst noch tolles Wissen mit nach Hause. So bleibt der Urlaub auf jeden Fall lange in Erinnerung.

Tipp, falls du doch etwas Gutes in deiner kurzen und kostbaren Reisezeit tun möchtest:

An vielen Orten weltweit gibt es Aktionstage, wie beispielsweise Strandreinigungsaktionen (z.B. Bali Beach Clean Up). Du kommst dabei ebenfalls mit Einheimischen in Kontakt und sie freuen sich über deinen Einsatz.

Bis 3 Monate:

Du hast etwas mehr Zeit um zu reisen, als dein normaler Jahresurlaub – damit ergeben sich für dich auch andere Möglichkeiten. Eine davon ist, die Zeit zu genießen und einfach von deinem Budget zu leben. Work and Travel schätze ich für einen dreimonatigen Aufenthalt schwierig ein, da die Jobs oft zumindest einige Wochen erfordern. Allerdings ist Freiwilligenarbeit gar kein Problem: Viele Hosts freuen sich unglaublich, wenn du zumindest 1-2 Wochen mithilfst.

Denk doch einfach mal darüber nach, was du schon immer einmal machen wolltest und probiere es als Freiwilliger aus. So lernst du neue Menschen kennen und findest vielleicht noch etwas, worin du richtig gut bist und was dir viel Spaß macht.

Ist das Thema ortsunabhängiges Arbeiten für dich interessant? Sich in 3 Monaten etwas aufzubauen ist schwierig, allerdings lassen sich erste Ideen finden und Grundsteine legen.

Wenn du die Zeit dafür aufwenden möchtest, ist es natürlich super – es ist aber auch vollkommen in Ordnung einfach deine Auszeit zu genießen.

6 Monate bis Open-End:

Alle Möglichkeiten können für dich interessant sein.

Um Land und Leute besser kennenzulernen bieten sich sowohl Work and Travel, wie auch Freiwilligenarbeit an. Das würde ich einfach je nach Budget entscheiden. Du hast durch deine längere Reisezeit die Möglichkeit viel zu sehen und dir einen tollen Mix aus Reisen bzw. Auszeit genießen, verschiedenen Freiwilligenprojekten und eventuell Arbeit zu basteln.

Wenn du planst dich selbstständig zu machen, entweder mit deinem Online Business oder als Freelancer, ist eine längere Reisedauer super um zu starten. Am besten beschäftigst du dich vor der Reise schon damit, um dann loslegen zu können. Dazu bald mehr.

Wie du siehst, stehen dir, alle Möglichkeiten offen und du kannst im Prinzip nach deinem Budget und deinem Plan fürs Leben entscheiden.

Wie ist mein Plan für die Reise?

Ich habe jetzt ein Jahr für meine Reise gespart und habe zumindest nicht vor Work and Travel zu machen. Allerdings habe ich für Oktober ein cooles Freiwilligenprojekt bekommen, auf das ich mich riesig freue und es kaum erwarten kann. So kann ich zumindest einen Monat günstig leben und etwas ausprobieren, was ich schon immer einmal machen wollte. Dazu noch Einheimische und andere Freiwillige kennenlernen – für mich perfekt!

Für mich spielt auch das Thema ortsunabhängiges Arbeiten eine Rolle und ich bin seit kurzem als freiberufliche Texterin tätig. Wichtig ist hierbei zu entscheiden, wie sehr man sich reinhängen möchte und wie viel Zeit noch zum Reisen bleibt. Da es mein Traum ist, irgendwann davon leben zu können, werde ich alles dafür tun, dass mein Business ins Rollen kommt, aber versuchen eine gute Balance zwischen Reisen und Arbeiten zu finden.

Jetzt bist aber du dran! Wie soll deine nächste Reise aussehen? Wie lange wirst du unterwegs sein und vor allem wo? Hast du schon Work and Travel bzw. Freiwilligenprojekte ausprobiert?

Ich bin gespannt!

Signatur Blog Klein

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2 Comments

  • Robby
    4. September 2016 at 22:40

    Hi Monya!
    Bin eben durch nen Kommentar von dir bei myMonk (weiß Grad gar nicht mehr unter welchem Post) auf deinen Blog gestoßen und habe dann als erstes „Zur falschen Zeit am richtigen Ort“ gelesen. Niiice.
    Jetzt, so zwei Stunden und keine Ahnung wieviele deiner Posts später stoße ich hierauf. Gooil.
    Bin vor einem Jahr von meinem einjährigen Freiwilligentrip aus Nicaragua wiedergekommen und hatte mir dort nach der Lektüre einiger Bücher und Blogs (4HWW, Vagabonding etc. / Planetbackpack etc.) geschworen so schnell wie möglich wieder unterwegs zu sein. Jetzt sind wie gesagt schon wieder 12 Monate verstrichen in denen ich meine Träume vom Reisen und Online-Arbeiten auf die lange Bank geschoben habe und mich in andere Sachen geflüchtet habe, von denen ich dachte sie wären auch okay für mich, was sich nun, nach einigen augen-öffnenden Erfahrungen, als falsch herausgestellt hat.
    Jetzt geht’s bald nach Melbourne, das kleine Budget in der Lebenswertesten Stadt der Welt hoffentlich ein bisschen größer werden lassen, mich persönlich weiter entwickeln, und einfach das Leben und neue Dinge in mich aufsaugen.
    Dann wahrscheinlich irgendwann nach Chiang-Mai, Digitale-Nomaden-Szene auschecken.
    Aber keine Ahnung, merke Grade, dass ich voll abgeschwiffen bin und das alles überhaupt nichts mit deinem Post zu tun hat 😀
    Wollt irgendwie grad nur mal rausposaunen, wie geil ich deinen Blog finde und wie sehr viele Texte (vor allem der hier) mit mir resonieren 😛

    Hast mir ein bisschen meine Zweifel an meinen „Plänen“ ( – erstmal weg, dann weitergucken) genommen, danke dafür!

    Weiter so, ne geile Zeit und viel Erfolg in Thailand! 🙂

    #firstcommentonablogpostevernokidding

    • Monya
      Monya
      7. September 2016 at 16:08

      Hi Robby,
      vielen Dank fürs Vorbeischauen und super toll, dass du über myMonk auf mich gestoßen bist 🙂
      Wow, wie geil! 1 Jahr Nicaragua?! Was hast du dort gemacht? Das klingt auch richtig richtig toll.
      Ich verstehe was du meinst. Oft hat man dann Pläne und der Alltag kommt dazwischen. Entweder kommt es einem nicht mehr so dringend vor oder der Alltag macht einen einfach wahnsinnig müde. Ich kenne das Gefühl.

      Melbourne? Das klingt als ob du vor hast Work and Travel zu machen? Klingt super! 🙂 Ich liebäugle gerade auch sehr mit Neuseeland oder Australien! Wie wirst du an Jobs kommen?
      Wenn du in Asien vorbeischaust, gibt Bescheid – ich bin irgendwo zwischen Thailand, Laos, Vietnam und Kambodscha 😀

      Ach Abschweifen ist nicht schlimm, ich freu mich total, dass du mir so viel erzählt hast. Ich finde deine Pläne klingen super und du solltest das auf jeden Fall machen. Glaub mir, die Zweifel verschwinden spätestens im Flieger. 🙂

      Danke für deinen ersten Kommentar auf einen Blog ever 😉

      Liebe Grüße,
      Monya

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