Negative Gedanken loswerden

Ballast abwerfen Teil 3: Negative Gedanken

Hier ist er, der 3. und letzte Teil der „Ballast abwerfen“-Serie. In den letzten 2 Wochen habe ich euch bereits gezeigt, wie ihr euch von negativen Menschen und unnötigen materiellen Dingen in eurem Leben befreit.

Heute geht es um die Last der Gedanken. Darum, wie du negative Gedanken loswerden kannst.

Kennst du das, wenn deine Gedanken sich stundenlang im Kreis drehen. Sei es nach dem Gespräch mit einer bestimmten Person. Nach einem Fehler, den du gemacht hast. Oder vor einer bevorstehenden Herausforderung.

Du denkst über jedes Detail nach. Über einzelne Wörter, wie es gelaufen ist, dann wie es hätte laufen können, was du hättest anders machen sollen, usw. Mich halten solche Gedanken oft wach. Sie sind belastend. Ich gebe es offen zu: Ich bin darin ganz und gar nicht perfekt. Ich kenne mein Problem nur viel zu gut und mein bester Freund schmunzelt beim Lesen wahrscheinlich gerade, trotzdem versuche ich mein bestes. Denn leider ist Totdenken eine meiner größten Schwächen. Aber wie sagt man so schön: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.

Denn sind wir mal ehrlich und das sage ich mir auch immer öfter: Außer, dass ich eine Nacht ohne Schlaf, verbringe bringt es mir gar nichts, mir diese Gedanken zu machen. Ich kann weder das Geschehene, noch das Bevorstehende mit meinen Gedanken beeinflussen.

Genau wie du frage ich mich, wie ich es schaffen kann, diese Gedanken aus meinem Kopf zu verbannen und ohne diesen Ballast durchs Leben zu gehen. Mit den negativen Gedanken im Kopf wird selbst der tollste Moment zunichte gemacht, da sie in deinem Kopf stärker sind, als die Stimmung um dich.

Hast du auch schon bemerkt, dass umso mehr du versuchst, an etwas nicht zu denken, du automatisch noch mehr darüber nachdenkst? Wie du siehst ist Verdrängen der falsche Weg, um negative Gedanken loszuwerden, da sie sich dann umso häufiger einschleichen.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, dich von diesen Gedanken zu befreien. Mit den folgenden 5 konnte ich die besten Erfahrungen machen. Also los, so kannst du deine negativen Gedanken loswerden:

Möglichkeit #1: Bieg es wieder gerade!

Vor allem, wenn du stundenlang über einen Fehler oder einen Fehltritt, den du gemacht hast, nachdenkst, ist die einzige Möglichkeit die Gedanken loszuwerden, alles wieder ins Reine zu bringen. Ja ich weiß, manchmal geht das leider nicht so einfach. Aber du kannst zumindest dein bestes geben. Ich weiß auch, dass es meistens Überwindung und Mut erfordert für seine Fehler einzustehen. Ich konnte in den letzten Monaten aber auch die Erfahrung machen, dass meistens eine positive Reaktion folgt, wenn du mutig genug bist, den Fehler auf deine Kappe zu nehmen. Dich für deinen Fehltritt entschuldigst und nach Möglichkeiten suchst, z.B. der Person, die du verletzt hast, etwas Gutes zu tun.

Möglichkeit #2: Lenk dich ab!

Wenn du auf deinem Sofa sitzt und Musik hörst, werden die Gedanken immer wieder kommen und umso mehr du sie verdrängst, wirst du darüber nachdenken – deswegen lenk dich am besten mit etwas ab, was dir Spaß macht. Mach Musik, mach Sport, triff dich mit lieben Menschen. Tu Dinge, die dir gut tun und dich von den negativen Gedanken befreien – vielleicht hierzu das Stichwort: Glückstag.

Möglichkeit #3: Sprich mit jemanden darüber!

Vor allem, wenn du dir Gedanken zu einer bevorstehenden Situation machst, kann es sehr helfen, mit jemandem darüber zu sprechen. Ich selbst habe mich im Nachhinein dann oft gefragt, wie ich mir denn über solche eine Banalität so den Kopf zerbrechen konnte. Wenn du mit jemandem über deine Sorgen und Ängste sprichst, hast du immer den Vorteil, das derjenige ein Außenstehender ist, der die Situation relativ emotionslos betrachten kann und dir dadurch neuen Input bieten kann. Vor allem, wenn du lange über etwas nachdenkst, fokussierst du dich immer mehr auf das Negative. Jemand Außenstehendes kann dich zurückholen und dir zeigen, dass vielleicht doch nicht alles so dramatisch ist, wie es scheint.

Möglichkeit #4: Schreib es auf!

Es konnte sogar in verschiedenen wissenschaftlichen Studien bestätigt werden, dass es hilft, wenn wir unsere Gedanken, Sorgen und Ängste aufschreiben. Einerseits bekommst du sie so erstmal aus dem Kopf und oft lässt sich etwas sehr viel besser analysieren, wenn etwas auf Papier vor dir liegt. Bei mir sind das entweder Blogposts oder aber auch Briefe an die jeweilige Person, die ich meistens nicht abschicke. So drehen sich meine Gedanken nicht mehr und ich habe die Kernpunkte vor mir.

Möglichkeit #5: Optimismus!

Ok, ich gebe es zu: Das klingt jetzt einfacher als es tatsächlich ist! Ich weiß wie sehr einen die Gedanken an etwas demotivieren und runterziehen können. Trotzdem ist es gut, wenn du optimistisch bist und dir selbst gut zuredest. Wenn du vor einer bevorstehenden Situation Angst hat, hilft es, wenn du dir selbst „Ich schaffe das!“ sagst. Es hilft auch, dich darauf zu freuen, wenn du an das Gefühl denkst, wenn du es hinter dir hast. Ich musste vor einigen Wochen einen sehr unangenehmen Anruf machen, worüber ich sehr, sehr lange nachgedacht habe. Irgendwann habe ich angefangen, mir einzureden, dass es nur dieses Telefonat ist, dass mir die Person nicht einmal gegenüber steht und dass ich das jetzt diese eine Mal schaffen muss und es dann hinter mir habe (es könnte auch sein, dass ich mich mit einem leckeren Eis danach belohnt habe).

Negative Gedanken loswerden

 

 

 


Die verschiedenen Möglichkeiten sind Dinge, die sich bei mir bewährt haben – du musst für dich selbst herausfinden, ob es dir ebenso hilft wie mir. Gut ist es meiner Meinung nach auch zu wissen, dass man sich gerne zu viele Gedanken macht, um in der entsprechenden Situation sein Muster wieder zu entdecken und innezuhalten, um gegenzusteuern.

Also Profi im Totdenken bin auch immer für deine Vorschläge offen, wie du dich von negativen Gedanken befreist. Ich freue mich sogar auf neuen Input, um meine negativen Gedanken noch besser abschütteln zu können.

Schreib mit gerne eine Nachricht oder lass einen Kommentar da – ich freu mich darauf!

Signatur Blog Klein

 

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2 Comments

  • Anna
    18. Juli 2016 at 17:51

    Sehr sehr schöner Beitrag! Ich musste dabei an das Zitat aus Eat Pray Love denken: „Du musst lernen, Groceries“ meinte er, „dich genauso für deine Gedanken zu entscheiden, wie du dich Tag für Tag für bestimmte Kleidungsstücke entscheidest.

    Stay positive, liebst
    Anna

    • Monya
      Monya
      22. Juli 2016 at 17:30

      Hi Anna,

      danke fürs Vorbeischauen und deinen tollen Kommentar.
      An dem Zitat ist definitiv etwas Wahres dran.

      Mir fällt es nur nicht mal leicht, mich für Kleidungsstücke zu entscheiden 😀

      Ich denke Entscheidungen kann man üben – irgendwann wird es einfacher 🙂

      Liebe Grüße,
      Monya

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