Koh Tao

Willkommen auf Koh Tao – der Reisestart und 3 super Tipps!

Sawadii kah!

22 Tage Thailand.

528 Stunden mit wundervollen Menschen. 31.680 Minuten traumhafte Strände, kristallklares Wasser und Abenteuer. 1.900.800 Sekunden pures Glück.

Die Ankunft

Ich bin am 3. September losgeflogen und am 4. September morgens in Bangkok angekommen. Bevor es losging habe ich mir viele Gedanken gemacht. Ob ich das wohl alleine alles so hinbekommen werde. Aber bereits auf dem Weg zum Flieger wurden meine Zweifel immer leiser. Denn allein in den ersten 2 Tagen habe ich so viele Menschen kennengelernt: Die Deutsche aus Tokyo im Zug, den Deutschen, der in Kambodscha wohnt, im Flieger. Ein paar Thais am Straßenstand. Den Engländer im Nachtzug. Und auf dem Weg zur Tauchschule habe ich den wohl entspanntesten und besten Weggefährten aufgelesen – oder er mich, wie mans nimmt.

Thailand hätte mir keinen einfacheren Start bescheren können. Ich habe mich sofort wohl gefühlt. Selbst Bangkok konnte mich nicht abschrecken – da musste ich mich erst mal 8h durch alle Straßenstände essen! Kochen können die Thais einfach.

Welcome to Paradise: Koh Tao

Direkt von Bangkok bin ich am ersten Abend mit dem Nachzug nach Koh Tao weitergefahren. Koh Tao bedeutet Schildkröteninsel – dieser Name stammt aus einer Zeit, als um die Insel viele Meeresschildkröten wohnten. Leider gibt es mittlerweile kaum noch Schildkröten hier.

Die erste Woche war vor allem mit Tauchen, Essen, Schlafen und die Zeit mit lieben Menschen verbringen voll. Ich hatte so wahnsinniges Glück, dass mein Tauchteam einfach super war. Der Kerl vom Weg zur Tauchschule plus 2 Münchner und ein Nürnberger waren die perfekte Clique und ich hätte niemals gedacht, dass der erste Abschied nach 6 Tagen schon so schlimm wird. Da musste mich nämlich leider mein Tauch-Buddy verlassen. Der beste Buddy der Welt übrigens!

Das Tauchen war einfach wunderschön. Die Welt da unten ist so schön und die Schwerelosigkeit macht es irgendwie magisch. Ich dachte bisher, dass ich Angst vor Tiefe, Wellen und Fischen habe. Aber die hatte ich unter Wasser nicht, weil man die Tiefe nicht wirklich merkt. Alles um mich war so faszinierend, dass ich gar nicht bemerkt habe, dass es plötzlich schon 18m waren. Ich habe so viel Schönes da unten gesehen. Von Nemo, über einen Triggerfisch, eine Muräne, Kofferfische, Korallen und meinen Favoriten: den Regenbogenfisch (aka Papageienfisch).

Das Leben auf Koh Tao ist einfach entspannt. Ausschlafen, tauchen gehen, am Strand vom Tauchen erholen und den Abend gemeinsam beim Lieblings-Thai ausklingen lassen (der Thai neben dem großen 7/11 an der Hauptstraße).

Was bietet Koh Tao:

Für viele ist Koh Tao einfach nur Tauchen und Feiern – beides kann man hier tatsächlich fantastisch.

Allerdings bietet Koh Tao auch traumhafte Buchten, Viewpoints und eine wunderschöne Natur aus Urwald und Palmenwäldern.

1. Westcoast Viewpoint

Koh Tao

Ich war auf dem Westcoast Viewpoint und ich kann nur sagen: Das hat sich sowas von gelohnt!

Der Aufstieg war super anstrengend, schwitzig und der Abstieg rutschig und staubig. Allerdings diese Aussicht über den kompletten Sairee Beach und Koh Nang Yuan. Traumhaft!

Der Auftsieg ist etwas schwierig zu finden. Los geht es an der Sairee Soi 1 und dann immer den Berg hoch. Der Viewpoint versteckt sich dann zwischen zwei aneinander lehnenden Felsen.

Wir sind alles zu Fuß gegangen – ich finde auch, dass man sich nur so diese traumhafte Aussicht richtig verdient hat.

Übrigens auch ein sehr romantischer Ort.

2. Schnorcheln in Hin Wong Bay

Wenn man genug vom Tauchen und dem Sairee Beach hat, gibt es zahlreiche Buchten rund um Koh Tao, die etwas Abwechslung bieten. Wir hatten uns für Hin Wong Bay entschieden. Der Weg dorthin war das reinste Abenteuer. 2 Menschen, 1 Roller und eine nicht wirklich vorhandene Straße mit unglaublicher Steigung. Beim nächsten Mal würden wir ein Taxi oder Wasser Taxi nehmen, denn die Strecke ist schon eher als lebensgefährdend zu bezeichnen. Unser Roller hat die Steigung nicht mehr mit uns beiden geschafft. Dann war sowieso laufen angesagt.

Koh Tao

Ist man aber endlich in der Bucht unten wird man belohnt! Am Eingang zur Bucht steht eine kleine Strandbar, die für 50 Baht oder den Kauf eines Getränkes den Eintritt gewährt. Dafür ist der Strand super sauber und die Schnorchelbedingungen könnten nicht besser sein. Meine Freunde die Papageienfische waren auch dort. Die Fische dort waren super zutraulich und sind die ganze Zeit in Schwärmen um uns geschwommen. Ein super schönes Erlebnis.

3. Ausflug mit dem Taxi Boat nach Nang Yuan

Nang Yuan bzw. eigentlich Koh Nang Yuan ist eine Inselgruppe kurz vor Koh Tao, die durch einen Sandsteg verbunden sind. Wir sind zu dritt mit dem Taxiboot übergesetzt. Dort lohnt sich vor allem der Viewpoint, der die Sandverbindung der Inseln wunderbar zeigt. Auf keinen Fall Schnorchel und Maske vergessen. Obwohl es super flach ist, gibt es die üblichen Verdächtigen zu sehen.

Ich liebe die Gelassenheit der Thais. Unser Taxi Boat ist wie eine Nussschale auf den Wellen auf- und abgehüpft. Wir alle an Bord komplett durchnässt. Unser Kapitän lacht noch – dann ist sicher alles gut.

Am Strand gibt es hunderte Taxiboote, einfach nach Preisen fragen und vergleichen – wir haben nach etwas vergleichen und verhandeln 250 Baht pro Person bezahlt und waren zu 3.

Weiter geht’s!

11 Tage Koh Tao müssen doch langsam reichen – also geht es weiter, nach Koh Samui.

Ich bin weiterhin nicht alleine, sondern habe ab jetzt meine beste Freundin aus Deutschland und den Lieblingsweggefährten mit dabei.

Was es auf Koh Samui so zu sehen gab, erzähle ich dann im nächsten Post – ich verrate so viel: von Spinnen, Schlangen bis zu Motorradunfällen war alles dabei.

Warst du schon mal auf Koh Tao, Koh Samui oder Koh Pangan? Was kannst du noch an Aktivitäten empfehlen?

Signatur Blog Klein

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