an sich selbst glauben

Du kannst das! So lernst du an dich selbst zu glauben

„Lass ma´ an uns selber glauben,

ist mir egal ob das verrückt ist,

und wer genau kuckt sieht,

dass Mut auch bloß ein Anagramm von Glück ist.“

– Julia Engelmann –

Dieser Textausschnitt von Julia Engelmann trifft es meiner Meinung nach ziemlich gut. Wir sollten einfach mal an uns selbst glauben, da wir uns selbst meistens viel zu wenig zutrauen. An sich selbst zu glauben, über seinen Schatten zu springen und mutig zu sein macht glücklich! Das kommt eben nicht von ganz alleine.

Diesen Beitrag schreibe ich nicht, weil ich selbst besonders gut darin bin, an mich selbst zu glauben.

Nein…ich schreibe ihn viel eher, weil ich darin extrem schlecht bin! Ich traue mir selbst viel zu wenig zu. Meine Lieblingssätze sind „Ich kann das nicht“ und „Ich schaffe das nicht“,  am Ende kann ich es doch und höre von den Menschen um mich herum: „Siehst du, ich hab dir doch gesagt, dass du das kannst!“.

Ich denke, nicht an dich zu glauben, ist der größte Fehlern, den du machen kannst, denn der Glaube an dich selbst beeinflusst einfach alles im Leben!

Er beeinflusst dein gesamtes Denken, dein Handeln, alle Entscheidungen, die du tagtäglich triffst und vor allem auch wie du auf andere wirkst. Mit dem Glaube an dich selbst und an dein Können legst du den Grundstein das zu erreichen, was du dir für dein Leben vorstellst.

Wie möchtest du denn deinen Traum verwirklichen, wenn du dir die ganze Zeit einredest, dass du es sowieso nicht kannst, dass du nicht schlau genug bist und dich ständig selbst kritisierst? Du bist dann selbst die größte Hürde zwischen dir und deinem Traum.

Denn irgendwann wirst du es wirklich selbst glauben und dich wundern, wieso aus deinen Träumen nichts geworden ist. Stichwort: Self-fulfilling prophecy.

Das, was wir denken fällt auf uns zurück. Wenn du dir immer einredest, dass du es sowieso nicht kannst, wirst du es entweder niemals versuchen oder dich durch dein Scheitern bestätigt fühlen und es nicht nochmals versuchen. Wenn du dagegen positiv an etwas herangehst, mit der Einstellung, dass du darin gut bist und das jetzt einfach mal versuchst, hast du schon einen großen Schritt gemacht: Du hast überhaupt angefangen.

Wie Mark Twain schon sagte:

„The secret of getting ahead, is getting started.“

Denn, wer es nicht einmal versucht hat bereits verloren.

Erlaube dir Fehler zu machen

Du traust dich nicht, etwas anzufangen oder zu versuchen, weil du Angst hast, dass du es nicht richtig machst? Dass du nicht gut genug bist? Und anstatt anzufangen und zu Scheitern, lässt du es lieber gleich ganz sein?

Erlaube dir Fehler zu machen! Fehler sind nicht schlimm. Fehler sind eigentlich sogar gut. Sie geben dir die Chance deine Handlungen zu reflektieren. Der wirkliche Fehler ist nur, nichts daraus zu lernen und es beim nächsten Mal genau gleich zu machen.

Wenn du Fehler machst und es schaffst, aus ihnen zu lernen, steigt damit auch dein Selbstvertrauen und du wirst dir deiner Stärken bewusst und kannst mit deinen Schwächen besser umgehen.

Denk an die Dinge, die du bereits geschafft hast

Du fühlst dich wie ein Versager? Als ob! Schau doch mal zurück. Du hast schon so viel geschafft, was am Anfang für dich unmöglich schien: Abitur, Uniabschluss, die Führerscheinprüfung, deine erste Reise alleine, die erste eigene Wohnung.

All diese Dinge erscheinen am Anfang wie eine riesige Herausforderung. Sie sind bedeutend. Du hattest Angst, es nicht zu schaffen und trotzdem ist es jetzt Vergangenheit und du hast es hervorragend gemeistert! Das ist doch auf jeden Fall ein Grund sich für das nächste Mal mehr zuzutrauen.

Lass dir von Anderen nichts einreden

Erinnerst du dich an deine Zeit als 5. Klässler, als die „Großen“ im Abschlussjahrgang dir immer erzählt haben, wie schwer alles ist. Wie viel sie lernen müssen und wie grausam die Lehrer sind.

Und am Ende war es machbar!

Beim Studium das selbe.

Ich gebe zu, ich hab mich davon immer total verängstigen lassen. Und war dann immer fast überrascht, wenn ich es dann doch geschafft habe. War doch alles halb so wild.

Sprich dir Mut zu

Du sollst jetzt nicht anfangen, ewige Monologe mit dir zu führen, aber ab und zu ein „Ich schaff das“ kann Wunder wirken. Konzentrier dich darauf, wie gut, du dich hinterher fühlen wirst oder wie es dir geht, wenn du dich nicht überwindest.

Vor einigen Wochen habe ich ganz spontan, ohne Vorbereitung auf einer Startupveranstaltung gepitcht. Wieso? Weil mich der Gedanke, es zu bereuen, wenn ich es nicht tue, wahnsinnig gemacht hat. Das Gute daran war: Dadurch, dass es so spontan war hatte ich gar keine Zeit mir Sorgen zu machen oder an mir zu zweifeln. Oder mir Gedanken machen, wie ich es schaffen soll, vor 100 Leuten zu sprechen.

Also los:

„Lass ma´ an uns selber glauben,

ist mir egal ob das verrückt ist.“ 

Und ich finde, so verrückt ist das gar nicht! Sondern eher notwendig, um unser Leben und vor allem unsere Träume zu leben. Trau dir selbst etwas mehr zu. Lerne an dich selbst zu glauben. Und hol dir jemanden an deine Seite, der dir solange in den Hintern tritt, bis es dir auch selbst leicht fällt, an dich zu glauben. Ich hab da zum Glück ein paar echt tolle Freunde, die darin exzellent sind (großes Danke an dieser Stelle).

Also lasst uns in Zukunft versuchen an uns selbst zu glauben. Mal ein Risiko eingehen und den Mut haben, etwas zu versuchen! Die Chance nutzen, verrückte Geschichten zu schreiben und stolz auf uns sein.

Ich für meinen Teil werde mir damit in Zukunft mehr Mühe geben, du hoffentlich auch?

Bist du gut darin, an dich selbst zu glauben und was war die letzte Situation, in der du an dir gezweifelt hast und es am Ende doch super war?

Signatur Blog Klein

 

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2 Comments

  • Ronja
    10. Februar 2016 at 11:51

    Hey Monya,

    danke, da steckt so viel Wahrheit drin! <3

    Ausziehen: Das geliebte Kinderzimmer irgendwann hergeben? Niemals! 😀 Ich weiß noch genau, wie wir das mit 15 gesagt haben. Und -Zack – war ich 19 und ausgezogen.

    Schwierig ist, dass uns immer suggeriert wird, dass wir irgendwann in diese professionelle "Erwachsenenwelt" passen müssen und ganz selbstverständlich im Kostüm ins Büro fahren werden um dort den ganzen Tag mit Fremden zu telefonieren.. Das war für mich immer ein Horror. Aber ich habe es ausprobiert und festgestellt: Das muss ich gar nicht! ^^ Yay!

    Also lass ma weiter an uns selbst glauben! 🙂

    Liebe Grüße,
    Ronja

    • Monya
      Monya
      10. Februar 2016 at 18:41

      Hi Ronja! 🙂
      Danke für deinen Kommentar, genau so etwas habe ich gerade gebraucht.
      Haha, lustig, dass du das sagst – klingt als beschreibst du meinen Beruf: Ich fahre morgens mit schicker Kleidung ins Büro und spreche den ganzen Tag mit Fremden, aber das muss ja niemand 🙂

      Ich dachte auch irgendwie immer, ich wache mal auf und fühle mich erwachsen…ich warte bis heute drauf und denke mir langsam, man wird sich nie so richtig bereit fühlen, aber irgendwie bekommt man doch alles hin 🙂

      Tolles Gedicht oder?

      Ich drück dich und glaub an uns 🙂
      Monya

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