Angst vor der Liebe

So besiegst du deine Angst vor der Liebe!

Angst vor der Liebe….

Fast jeder hat sie – ob nun bewusst oder unbewusst. Sie kann ganz plötzlich kommen, in einer Beziehung, nach einer Beziehung oder beim Start einer neuen Beziehung.

Die Angst vor der Liebe ist eigentlich ein ziemlicher Glücksfresser. Wir haben eine schlechte Erfahrung gemacht, wurden verletzt und bilden daraus einen Schutzmechanismus, damit das nicht wieder passiert. Um nicht wieder den selben Schmerz erleiden müssen. Er gibt dir die Illusion, die Kontrolle zu haben und das mag doch jeder gerne, wenn er genau steuern kann, in welche Richtung es geht.

Aber genau dieser Schutzmechanismus lässt dich deine inneren Mauern noch höher bauen, so dass eigentlich der perfekte Mensch für dich kommen kann, aber du die Nähe nicht zulassen kannst. Und dadurch wieder unglücklich wirst, dir langsam vorwirfst nicht beziehungsfähig zu sein. Was dich auf Dauer noch viel, viel unglücklicher macht – wie du siehst: ein absoluter Glücksfresser!

Warum hast du Angst vor der Liebe?

Jemanden zu lieben bedeutet sich auf jemanden voll und ganz einzulassen. Jemandem sein Vertrauen zu schenken und sich dadurch verletzlich zu zeigen. Wir haben Angst, dass der andere vielleicht eine Angewohnheit von uns nicht mag und uns am Ende wieder alleine lässt.

Denn leider hat das größte Glück auch eine Kehrseite: Es ist in der Lage dir die größten Schmerzen zuzuführen. Dich zu verlieben, dich völlig für einen anderen Menschen zu öffnen, zu vertrauen, dich hinzugeben und fallen zu lassen bringt so unheimlich viel Glück und Zufriedenheit. Allerdings ist damit immer mehr die Angst verwoben, den anderen zu verlieren.

Oft verunsichert dich an der Liebe auch, dass du Angst hast mehr oder weniger zu empfinden, als der Partner. Vor allem wenn du das Gefühl hast, dass der andere dich „zu gerne hat“ und du selbst die Angst hast, dass du selbst nicht so fühlst. Auch das kenne ich. Mittlerweile müsstest du gemerkt haben, dass ich ein ziemlich verkopfter Mensch bin. Das heißt es kann gerade die schönste, liebevollste Stimmung sein und ich frage mich, ob ich gerade das richtige fühle oder ob es nicht mehr sein müsste. Mehr, weil es sich vielleicht bei einer anderen Beziehung anders angefühlt hat oder weil man selbst so lange gegen die Liebe Mauern gebaut hat, dass man die Gefühle nicht richtig zuordnen kann.

Das ist alles nachvollziehbar, aber am Ende kostet es, wie beim Thema negative Gedanken loslassen, nur unendlich viel deiner kostbaren Lebenszeit. Vor allem hindert uns diese ständige Sorge und das schlechte Gewissen wegen unserer Gefühlslage daran, einfach zu genießen, was passiert und sich voll und ganz darauf einzulassen.

Das Schlimmste daran ist: Du verpasst vielleicht eine Beziehung, die dich wirklich glücklich macht.

Und wer weiß – vielleicht ist es ja die eine, die ein Leben lang hält.

Sich auf eine neue Beziehung bzw. die Liebe einzulassen bedeutet auch immer unser bisheriges Leben zu reflektieren. Du bringst auch Ballst aus deiner Vergangenheit mit ein und weißt vielleicht mittlerweile genau, was du nicht mehr möchtest. Wenn aber z.B. das Reisen dein großer Traum ist, wirst du wahrscheinlich Probleme haben, dich auf eine neue Beziehung einzulassen, da du Angst hast, dass dein Partner das nicht akzeptiert. Er dir deine Träume verbaut und du am Ende entweder unglücklich in der Beziehung bist oder aber ohne den Partner. Beide Enden sind mit Schmerzen verbunden.

Was kannst du nun aktiv tun, um deine Angst vor der Liebe zu besiegen?

1. Verstehe deine Angst

Nimm dir die Zeit und setz dich damit auseinander, was genau dir Angst vor der Liebe bzw. einer Beziehung macht. Welchen Grund hat es, dass du dich nicht auf etwas einlassen möchtest. Wieso kannst du dich nicht fallen lassen?

Wenn wieder das ablehnende Gefühl in dir aufkeimt, dann ignorier es nicht. Versuch zu ergründen, was in dem Moment passiert ist, als es aufgetreten ist. Denke an deine letzte Beziehung. Womit hattest du am meisten zu kämpfen, was hat dir am meisten wehgetan und dich frustriert?

Ich habe viel darüber nachgedacht und ziemlich schnell herausgefunden, worin meine Angst vor der Liebe liegt.

Meine letzte Beziehung war im Grunde glücklich, allerdings hatte ich zunehmend das Gefühl, meine Erwartungen immer weiter zurückschrauben zu müssen und meine Träume für jemand anderes aufgeben zu müssen.

Und genau darin liegt meine Angst: Mich für jemand anderen wieder aufgeben zu müssen.

Nachdem ich das verstanden hatte, konnte ich viel besser damit umgehen. Wenn ich jemanden kennenlerne bin ich von Anfang an offen, sage, dass ich das nicht möchte. Niemanden möchte, der mich aufhält. Zwischen mir und meinen Träumen steht. Bei den meisten hat es nicht funktioniert. Sie konnten nicht verstehen, dass umso mehr Enge von ihnen kam, umso schneller ich weg war. Aber dann waren das eben nicht die Richtigen für mich. Auch das musst du lernen zu akzeptieren.

2. Sprich über deine Angst

Du hast jemanden in deinem Leben, den du sehr gerne magst und dir theoretisch etwas vorstellen könntest, wenn da nicht die Angst wäre?

Dann sprich mit der Person darüber. Oft hilft es, dass er oder sie dich besser verstehen kann. Gib demjenigen die Chance, dein Zögern zu verstehen und dir die Angst vielleicht auch ein stückweit zu nehmen.

Dann wirst du auch relativ schnell merken, ob es etwas bringt dich weiter auf diesen Menschen einzulassen oder ob es wieder nur einen Kompromiss für dich darstellt.

Umso mehr du dich mit deiner Angst auseinander setzt, umso besser lernst du sie kennen und kannst sie vielleicht abbauen.

Um sie loszuwerden, hilft eigentlich nur:

3. Stell dich deiner Angst

Lass dich auf etwas ein! Wenn du dir mit jemandem etwas vorstellen kannst, dann musst du dich vielleicht einfach mal ins kalte Wasser stürzen und schauen was passiert.

Ich habe monatelang alles abgeblockt, was einer Beziehung nur nahe kommt. Dann kam der eine Kerl, der irgendwann auf mein „Ich will reisen und meine Träume für niemanden aufgeben“-Gejammer sagte: „Du klingst immer, als wäre ich der Feind. Dabei finde ich toll was du machst und unterstütze ich dabei.“

Darauf hatte ich dann erstmal nichts mehr zu sagen. Denn er hatte recht! Ich hab in ihm den Feind gesehen, und das gesamte Verhalten meines Exfreudes auf ihn projiziert. Vorausgesetzt, dass wenn ein Mann so ist, alle so sind. Da war meine Angst ein richtig fetter Glücksfresser. Und ich bin wirklich froh, dass er das so direkt und auch anklagend zu mir gesagt hat. Es hat mich wachgerüttelt. Mich erkennen lassen, dass es nicht so sein muss.

Tja was hab ich gemacht? Ich hab mich darauf eingelassen.

Die ersten Tage war ich mir sehr unsicher, aber es wurde immer immer schöner und ich mir sicherer. Nur so kannst du herausfinden, in welche Richtung sich deine Gefühle entwickeln und es fühlt sich wirklich gut an, endlich mit den „Was wäre wenn“-Gedanken aufzuhören.

Gehst du deine Angst vor der Liebe jetzt an?

Ich hoffe es für dich! Wenn du Fragen hast, kannst du mir gerne schreiben und ich versuche dir gerne weiterzuhelfen, da es für mich eine sehr wertvolle Erfahrung war.

Lass mich gerne in den Kommentaren wisse, wieso du Angst vor der Liebe hast und wie du versuchst, sie zu verlieren.

Signatur Blog Klein

 

 

 

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10 Comments

  • Pascal Keller
    13. Januar 2016 at 18:36

    Hey Monya 🙂

    Danke für diesen Beitrag. Ich selbst hatte über 2 Jahre Angst vor einer Beziehung und ich habe alle die von dir genannten Schritte gegangen und sie haben mir echt geholfen! Schön im Nachgang, wo alles wieder okay ist, darüber zu lesen.

    Schreib weiter so tolle Beiträge!

    Saludos,
    Pascal von http://www.pascalkeller.com

    • Monya
      Monya
      13. Januar 2016 at 22:58

      Hi lieber Pascal,
      ist alles gar nicht so einfach mit Beziehungen und der Liebe.
      Toll, dass sich deine Erfahrungen mit meinem Beitrag decken und du deine Angst auch ablegen konntest.
      Ich glaube manchmal gewinnt man ganz schön viel, wenn man es einfach mal wagt.

      Alles gut wünsche ich dir,
      Monya

  • marion
    13. Januar 2016 at 22:51

    schöner artikel…
    die angst kommt mit zu ehmender erfahrung… es wird nämlich nicht einfacher, sondern immer schwieriger, je älter man wird…. 🙆🏼

    • Monya
      Monya
      13. Januar 2016 at 23:01

      Hallo Marion,

      herzlich willkommen auf meinem Blog!
      Ich denke auch, dass die Angst mit zunehmender Erfahrung kommt, auch wenn man weiß, wie schön es sein könnte.
      Niemand lässt sich gerne wieder verletzen und ich merke auch, dass es mir noch relativ schwer fällt, einem anderen Menschen wieder zu 100% zu vertrauen.
      Was genau meinst du damit, dass es immer schwieriger wird, umso älter man wird?

      Liebe Grüße,
      Monya

  • Marie
    24. Februar 2016 at 21:41

    Ich kenne diese Angst gut, die Angst verletzt zu werden. Welch Leichtigkeit ich früher inne hatte, sich unbeschwert zu verlieben. Heute spüre ich manchmal meine Gehemmtheit, aber ich stelle mich dieser Angst immer wieder und sage mir selber „auch wenn es scheitern sollte, ich werde den Schmerz schon überwinden…“

    • Monya
      Monya
      27. Februar 2016 at 17:29

      Liebe Marie,
      ich kann sehr gut verstehen was du meinst!
      Ich ertappe mich oft selbst, wie ich jetzt plötzlich vor Dingen Angst habe, bei denen ich in der letzten Beziehung nicht einmal gezögert hätte.
      Wir wurden eben verletzt und haben uns dadurch einen kleinen Panzer zugelegt.

      Es ist gut, dir zu sagen, dass du es schaffen wirst, sollte es scheitern, denn das wirst du – aber noch besser, nicht übers Scheitern nachzudenken 🙂

      Liebe Grüße,
      Monya

  • Mash
    23. August 2016 at 19:56

    Hey! Hab Deinen Beitrag gerade durch Zufall gefunden. Und ich kann nur sagen: Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Habe echt viele Parallelen gesehen. Das Dumme an meiner Situation ist nur, dass ich sozusagen “auf der anderen Seite“ sitze, Ich bin nämlich seit 1 Jahr mit einer Frau zusammen, die totale Angst hat, sich dauerhaft fallen zu lassen und “freier“ mit ihren Gefühlen umzugehen. Es ist ein ständiges hin und her. Und das macht mich stellenweise schon ziemlich traurig. Sie hat zwar schon für sich eingesehen, dass sie ein Problem damit hat, sich zu binden, aber leider scheint sie noch nicht “überzeugt“ zu sein, dass man, wenn man sich darauf einlässt, die Chance hat, zu “gewinnen“ und seine Ängste überwinden kann. Aktuell sind wir gerade in einer “Off-Zeit“. D. H., sie ist für mich “verschwunden“. Also keine gemeinsame Zeit, keine Telefonate, keine Nachrichten…. nichts.
    Das ist alles sehr kraftraubend und ruft bei mir die Fragen auf “Hab ich was falsch gemacht?“, “Bin ich ihr zu nah gekommen?“, “Hab ich sie irgendwie verletzt?“…
    Ich habe immer keine richtige Erklärung. Ich rede ihr auch nicht nach dem Mund, sondern bin stets ehrlich und authentisch. Ich versuche aber, diese Kontaktsperre einzuhalten, weil ich ihrem Wunsch nach Distanz einfach respektiere. Ich habe das Gefühl, dass ich sie nur noch weiter von mir wegtreiben würde, wenn ich ihr nicht die Zeit gebe.

    Wenn sie ihre “gute Zeit“ hat, hab ich das Gefühl, dass es besser nicht sein kann. Ich habe das Gefühl, dass sie sich unheimlich wohl bei mir fühlt. Zumindest sagt sie das zu mir.
    Und dann kommt wieder diese Eiszeit….

    Ich weiß, dass ich ihr so an sich nicht helfen kann. Versuche halt, ihr immer wieder bewusst zu machen, dass ich es wirklich, wirklich ernst mit ihr meine; dass ich ihr nie bewusst schaden wollen würde….
    Ich kann doch nicht bewusst weniger lieben! Was mir hilft, ist, dass ich mich in der Offzeit stark um mich kümmere und einfach geduldig bin. Anders wäre das ganze auch schwer zu ertragen.
    Du, als jemand, die ihre Angst überwinden konnte: Gibt es irgendetwas, womit man als Partner seine ängstliche Partnerin unterstützen / bestärken kann?
    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.

    • Monya
      Monya
      24. August 2016 at 9:10

      Hallo Mash,
      danke fürs vorbeischauen und für dass du dich an mich wendest.

      Ich bin sicher kein Profi und auch mich holt die Angst auch immer wieder ein.
      Weißt du, wieso sie sich nicht binden möchte? Ich denke das ist der zentrale Punkt, den sie bzw. auch du verstehen muss, um euch gegenseitig helfen zu können.

      Oft hat man Angst, seine Träume oder Identität in einer Partnerschaft zu verlieren.
      Ich bin gerade Single und das ist für mich im Moment auch wegen der Reise das Beste. Bis vor kurzem hatte ich eine Beziehung. Wieso ich sie eingegangen bin bzw. was mir die Angst ein stückweit genommen hat, waren ein paar kleine Sätze: „Ich bin nicht dein Feind. Ich unterstütze dich in allem was du tust. Ich will dich nicht vom Reisen abhalten, sondern finde es toll, dass du das machst.“

      Das ist mein Hauptgrund, was mich von Beziehungen abhält: Die Angst, dass mich jemand vom Reisen abhalten will.

      Was mir hilft ist auch, die Beziehung im Moment zu leben. Pläne für nächstes Wochenende zu machen, statt für nächstes Jahr.
      Ich kann mir vorstellen, wie schwer dir das fallen muss. Du liebst sie, willst sie daher natürlich auch sehen und mit ihr langfristig planen können.
      Gib ihr die Chance etwas von selbst zu kommen. Versuch sie nicht zu sehr einzuengen und gib ihr das Gefühl, dass eine Beziehung kein Ende ist, sondern viel mehr der Anfang. Klar man ist nicht mehr nur für sich zuständig und für die eigene Entwicklung. Man bekommt aber die Möglichkeit mit jemandem gemeinsam zu wachsen.

      Ich finde schön, wie du sagst, dass du nicht bewusst weniger lieben kannst. Gib ihr einfach das Gefühl, dass du da bist. Dass du sie nicht schlecht behandelst oder verarschst wie der davor. Gib ihr die Möglichkeit deinen Worten und Taten Glauben zu schenken. Das braucht einfach Zeit.

      Sie muss echt wahnsinniges Glück haben, jemanden wie dich zu haben – wenige wären so verständnisvoll, sondern würden eher noch mehr auf die drängende Schiene gehen. Und dass du dich während der Off-Zeiten um dich kümmerst ist absolut wichtig, sonst macht dich so etwas langfristig richtig fertig.

      Trotzdem denke ich, dass du dir auch noch einige Gedanken machen solltest, ob die Beziehung das ist, was du willst. Ob es eine Zukunft gibt und wie diese aussehen könnte. Und auch ob dein Herz mit dem ständigen hin und her zurechtkommt.

      Kopf hoch und du machst das bisher echt super! 🙂
      Monya

  • Sophie
    10. April 2017 at 10:24

    Hallo 🙂
    folgendes Problem:

    Ich bin seit 14 Monaten in einer Beziehung. Er macht mich zum glücklichsten Menschen der Welt ich Liebe Ihn mehr als alles andere und er mich auch. Ich kann bei Ihm einfach ich sein. Ab er das Problem ist das ich durch frühere Erfahrungen in der Familie eine „Mauer“ um mich gebaut habe ( Er ist mein erster Freund) und deswegen lasse ich Ihn nicht zu 100 Prozent an mich heran weil da die Angst ist das er mich verlässt und ich mich vor dem Schmerz schützen will. Ihn belastet es sehr das er nicht ganz an mich heran kommt.
    Wir haben darüber geredet und ich werde versuchen die Mauer fallen zu lassen.

    Mein eigentliches Problem ist jedoch, dass ich sehr viel nachdenke. Und ich denke darüber nach „liebst du ihn wirklich? hat das alles Sinn?“ ( Und das kommt manchmal vor dieser Gedanke also nicht nur jetzt) obwohl ich weis das dieser Gedanke total dumm ist. Weil ich bin seit 14 Monaten mit Ihm zusammen liebe Ihn und er mich. Und wenn ich ihn nicht lieben würde wäre ich nicht so lange mit ihm zusammen, würde ihn nicht vermissen, würde nicht die Zukunft mit ihm planen etc. Aber dieser Gedanke macht mich selber sehr fertig weil ich mir so alles schöne kaputt mache. Können Sie mir helfen ? Wie werde ich diesen Gedanken los?
    Ich denke er kommt von meiner Angst und wenn ich diese Ablege verschwindet auch dieser Gedanke.
    Können Sie mir helfen wie ich diesen Gedanken und die Angst loswerde? Es belastet mich sehr…

    • Monya
      Monya
      10. April 2017 at 11:28

      Hallo Sophie,

      so viel Angst lese ich da im ersten Teil gar nicht heraus 🙂
      14 Monate und er macht dich zum glücklichsten Menschen der Welt? Das klingt verdammt gut!
      Den Versuch sich von dem Schmerz zu schützen kenne ich, zu 100% wird das nie klappen, denn wer liebt ist damit auch verletzlich.
      Ich denke ihr solltet ganz offen darüber reden. Sag ihm, wenn du in einer Situation Angst hast oder wieso du zögerst.
      Und dann Schritt für Schritt, wenn er der Richtige ist, wird er das verstehen.

      Ich habe vor kurzem ein Streetartbild gefunden, das sagte „When you stop overthinking, you will find happiness.“ Danach versuche ich mittlerweile zu leben. Ich zerdenke alles, auch jede negative Option und sehe gerne das Ende bereits vor dem Anfang. Wenn die Gedanken kommen, konzentrier dich auf was anderes. Was macht es Sinn darüber nachzudenken, ob du ihn liebst oder es Sinn macht? Es spielt keine Rolle darüber nachzudenken, da du es nicht wirklich beeinflussen kannst. Versuch dich drauf einzulassen und genieß es. Wenn du ihn liebst, merkst du es in der Zeit mit ihm und ob etwas Sinn macht? Wer kann das schon so genau sagen 🙂

      Versuch es nicht zu zerdenken, genieß das Glück das du hast und versuch am heutigen Tag/Moment zu bleiben. Sorgen über eure Zukunft schmälern doch nur das Glück, dass du gerade hast. Es wird sich alles finden.

      So denke ich mir das zur Zeit. Mein Kopf will immer das „Was ist, wenn…“-Spiel spielen. Aber das nützt nichts. Was bringt es mir jetzt genau zu überlegen, was ist, wenn wir an Tag X nicht mehr zusammen sind? Sollte es an Tag X so sein, kann ich mir immernoch dann die Gedanken machen und bis dahin genieße ich, dass er da ist und versuch ihm die Chance zu geben ein Teil meines Lebens zu sein und meine Mauer immer mehr zu überwinden 🙂

      Ich wünsch dir bzw. euch alles Gute 🙂
      Monya

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