Ängste überwinden

Raus aus der Komfortzone! So kannst du deine Ängste überwinden

„Ich würde so gerne…, aber ich habe Angst, dass….“

Diesen Gedanken kennen wir wohl alle nur zu gut. Ängste sind wohl das größte Hindernis zwischen dir und deinen Träumen, deinem Glücksziel.

Eigentlich bleiben nur zwei Möglichkeiten:

  1. Sich selbst als Opfer der Umstände zu sehen:
    Seine eigenen Grenzen zu akzeptieren, sich zu sagen: „So bin ich eben und daran kann ich nichts ändern“, es als gegeben hinzunehmen und sich so seinem Schicksal zu fügen
  2. Sich als Ängsteüberwinder und Weltgestalter zu sehen:
    Fest daran zu glauben, dass man an sich arbeiten und es schaffen kann, sich zu verändern. Seine Ängste als Herausforderungen anzusehen und sich immer wieder mit sich selbst zu messen.

Vor nicht allzu langer Zeit, habe ich mich für 2. entschieden. Seitdem bin ich Ängsteüberwinderin, Weltgestalterin und absolute Lebensliebhaberin.

Eigentlich wusste ich immer ganz genau, was mich an mir selbst stört. Das war vor allem meine Angst vor so vielen Dingen. Ich habe mich selbst definitiv als Opfer der Umstände gesehen. Obwohl ich wusste, wovor ich Angst habe und mich deswegen auch sehr über mich geärgert habe, wusste ich einfach nicht, wie ich mich verändern kann. Wie ich mutiger werden kann.

Wie ich es schaffe mein Leben selbst zu gestalten und nicht meine Ängste mein Leben gestalten zu lassen.

Sperr dich nicht selbst in einen Käfig, sondern nimm dein Leben jetzt in die Hand! Du bist nicht das Opfer der Umstände, denn jeder kann seine Grenzen ausweiten und seine Ängste überwinden.

Es ist definitiv nicht einfach, aber es lohnt sich. Glaub mir, das Gefühl von Stolz und Selbstvertrauen, wenn du eine Angst überwunden hast, ist absolut unbezahlbar.

Los gehts!

Ängste sind wohl so individuell, wie jeder von uns einzigartig ist. Ich habe viele Ängste und wahrscheinlich werdet ihr auch immer mehr davon kennenlernen. Eine Angst, die mir besonders zu schaffen gemacht hat, war die Angst, nach einer jahrelangen Beziehung nicht gut alleine klarzukommen. Die Angst, nicht zu verreisen, weil ich niemanden habe, der mitkommt.

Vor einigen Monaten hat mich das noch ziemlich aufgefressen. Ich wollte aus dem Haus, die Welt sehen, Dinge unternehmen und jedes mal kam direkt die Bremse „Aber du musst alleine los“. Das hat mich sonst immer davon abgehalten, aber irgendwann dachte ich mir „Schluss mit den Ausreden!“.

Ängste überwinden ist wieder keine Sache, die sich in 2 Sekunden lösen lässt. Es ist ein Prozess, in dem du viel über dich selbst lernst, dein Selbstvertrauen steigerst und öfters mal richtig, richtig stolz auf dich bist.

Für mich ging es nach der Trennung erst mal einige Zeit zu einem Freund ans andere Ende von Deutschland. In meinem Kopf die Angst vor dem ersten Mal alleine Fliegen. Aber hei! Ich habe es geschafft! Es war absolut machbar und ich habe es irgendwann sogar ziemlich genossen, allein im Flieger, gute Musik auf den Ohren und dem Sonnenuntergang entgegen.

Kleiner Tipp am Rande: Deine Lieblingsmusik hilft bei vielen Situationen, in denen du dich nicht wohl fühlst. Sie gibt dir ein Stückchen Vertrautheit und hilft dir, dich außerhalb deiner Komfortzone nicht völlig fremd und verloren zu fühlen.

Hürde  Nummer 1 war für mich also erstmal geschafft und mein Selbstvertrauen wurde dadurch gehörig gepusht. Also her mit der nächsten Herausforderung:

Ein Wochenendtrip allein nach Amsterdam.

Wieso Amsterdam? Da ich ein Angsthase bin sollte es erstmal nicht zu weit sein und auf meiner Suche nach sicheren Zielen für alleinreisende Frauen bin ich bei Carina von Pink Compass auf Amsterdam aufmerksam geworden.

So ging es für mich wieder alleine los, alles über meinen Trip nach Amsterdam und einige Geheimtipps gebe ich euch in einem anderen Beitrag. Auch dieses Mal waren Angst und Nervosität anfangs im Gepäck. Mein ganz klares Ziel vor der Reise war, mir zu beweisen, dass ich es auch alleine schaffe. Dass ich kein Problem damit habe, alleine klarzukommen.

Und zum Glück kann ich nach diesem Wochenende und mittlerweile 1,5 Monaten in der eigenen Wohnung ganz klar sagen:

Ja! Ich komme alleine klar!

Wie du siehst, bringe ich mich immer wieder selbst in, für mich eigentlich, unangenehme Situationen. Wenn ich die eine Herausforderung erfolgreich gemeistert habe, stelle ich mich einer etwas größeren. Immer Schritt für Schritt: 4 Tage allein in Amsterdam waren kein Problem? Dann geht es eben das nächste mal für eine Woche an ein Ziel, das mich auf ein Neues herausfordert.

Ich bin auf meine bisherige Entwicklung wirklich super stolz. Vielleicht gibt es auch dir den Mut, dein Leben endlich in die Hand zu nehmen und deine Grenzen auszudehnen. Auch für jede andere Angst kannst du dich mehr und mehr herausfordern.

Leider bedeutet das trotzdem nicht, dass ich angstfrei durchs Leben gehe. Beispielsweise ist es mir bis heute nachts nicht wirklich wohl dabei, alleine nach Hause zu laufen. Du denkst dir jetzt vielleicht, dass das doch total einfach ist? So hat jeder von uns eben seine ganz individuellen Ängste, mit denen er klarkommen muss. Wichtig ist, zu akzeptieren, dass die Ängste zwar da sind, aber du daran arbeiten kannst. Also taste dich Schritt für Schritt voran.

Als Kurzanleitung lässt sich vielleicht zusammenfassen:

  1. Sei dir deiner Ängste bewusst.
  2. Fordere dich selbst heraus!
  3. Mach kleine Schritte und übernimm dich nicht.
  4. Genieß das Gefühl von Stolz und Selbstvertrauen.

Jetzt interessiert mich natürlich, wovor du Angst hast und was du dagegen tust, um deine Ängste zu überwinden und nicht dein Leben von ihnen bestimmen zu lassen. Also lass mir dazu gerne einen Kommentar da. Du würdest gerne persönlich mit mir über deine Ängste sprechen? Dann schreib mir einfach über den Reiter „Schreib mir“ und ich melde mich dann bei dir.

Bis dahin viel Glück auf deinem Weg zur Ängsteüberwinderin.

Signatur Blog Klein

 

 

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2 Comments

  • Matthias
    11. Mai 2017 at 6:36

    Hi Monya,

    kurz und knapp.
    Ich glaube besonders das tägliche Herausfordern ohne sich selbst zu übernehmen ist ein wichtiget Schritt.
    Immer dran bleiben. Sich leicht in die eigene Angst hinein lehnen. Dabei fast spielerisch sein.
    Das hat bei mir wunderbar geklappt.

    Grüße + Alles Gute

    • Monya
      Monya
      12. Juli 2017 at 22:14

      Hallo Matthias,
      danke für deinen Beitrag!
      An welchen Ängsten arbeitest du gerade? 🙂

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Monya

Monya

Hi, ich bin Monya! Ängsteüberwinderin, Lebensliebhaberin und mit etwas Verrücktheit auf dem Weg zu meinem Glück. Ich bin hier, um dich auf meinem Weg mitzunehmen und dir durch eine Prise Verrücktheit zu deinem Glück zu verhelfen.

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